Fort Konstantin auf der Karthause, auch der schönste Balkon der Stadt genannt, ist seit einigen Jahren nicht nur Ort meist sommerlicher, geselliger Veranstaltungen, sondern neuerdings auch Spielstätte für kleinere Theaterstücke. So führt zu zahlreichen Terminen im Dezember ein Theaterensemble die Verwechselungskomödie „Tausche tollen Job gegen miese Scheidung“ auf. Als neues Gemeinschaftsprojekt hatten Dieter Botter, Johannes Schattner und Dieter Borowski es übernommen, von der gut zweistündigen Aufführung eine Videoaufzeichnung mit drei Kameras zu erstellen. Da die vorhandenen Räumlichkeiten ziemlich beengt sind, war es für die Kameramänner höchst ungewohnt, in unmittelbarer Tuchfühlung mit den Zuschauern ihrem Metier nachzugehen
Filmclub Deinhard Koblenz
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Gemeinschaftsprojekte
2018 Zum Symbol der deutschen Demokratiebewegung, dem Hambacher Schloss . - Ziel am Nachmittag war das Deutsche Museum für Foto-, Film- und Fernseh - technik in Deidesheim . Beide Besuche mit lebhaften Führungen. Abschlusses - sen „ Hausgaststätte der Winzer ge nossenschaft in Kallstadt 2017 Archäologisches Forschungszentrum und Museum Schloss Monrepos. - Zur Sayner Hütte, sowie ein Rundgang in der Abtei Rommersdorf, jeweils mit interessanter Führung. Abschlussessen „Zum Annemie“ 2016 Bummel durch Saargemünd Beschauliche Schiffsreise auf der Saar nach Saarbrücken Führung zu den Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt des Saar - landes – Einkehr in der Heidsmühle in Manderscheid 2015 Führung durch das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und Besuch der Urban Art Bienale 2015 im Europäischen Zentrum für Kunst und Industriekultur - Einkehr und Ausklang in der Heidsmühle in Manderscheid 2014 Limburger Altstadt und Limburger Dom - Mittagsrast: Kapelle am Schafsberg - die Kristallhöhle in Kubach - Schloss Braunfels - Einkehr und Ausklang im Gasthof zum Turm
Unsere letzten Clubausflüge
Unsere alljährlichen Clubausflüge erfreuen sich großer Beliebtheit. Einmal, weil sie die Gemeinschaft der Clubmit - glieder und deren Partner stärken. Zum anderen, weil sich der Reisemarschall des Clubs immer wieder attraktive Ziele ausdenkt. Hier ein Überblick über die Fahrten der letzten Jahre.
Clubausflüge
Musik-Wein-Kultur pur
Es war wieder "Show-Time" in Löf an der Mosel. Der Musikverein hatte angefragt, ob eine Videoaufnahme auch seines diesjährigen Konzertes unter dem Titel "Musik-Wein- Kultur pur" möglich sei. Und so stand am vergangenen Sonntag bereits zum dritten Mal ein Team mit 5 Kameramännern, 11 Kameras und 2 Audiorecordern in der voll besetzen Sonnenringhalle und nahm die Musiker und das Publikum aus höchst unterschiedlichen Perspektiven auf. Aufbauend auf den Erfahrungen aus den früheren Projekten hatte Johannes Schattner einen ausgefeilten Drehplan erstellt, der jedem Kameramann eine klar definierte Funktion zuwies. Nachdem das Orchester sein Publikum fast drei Stunden lang musikalisch durch den Weltraum zum Sternenhimmel gebeamt hatte, kühlte die Begeisterung erst nach mehreren Zugaben allmählich ab und die Clubfreunde konnten sich erschöpft aber zufrieden dem "After show Bier" zuwenden. Johannes Schattner hat auch in diesem Jahr die Herausforderung angenommen, den Schnitt mit der überaus hohen Anzahl an Spuren zu besorgen. Das Team freut sich auf die Premiere in Löf. -db-
- 14. Mai 2018 -
13. Mai 2018 in Löf
- 26. Juli 2018 -
Clubausflug am 27. September 2018
Zur Wiege der Demokratie - Zum Museum der Kameras
Der diesjährige Ausflug des Koblenzer Filmclubs in die Pfalz war hervorragend belichtet: Die Sonne schien von früh bis spät. Die 25 Ausflügler waren entsprechend gut gelaunt und froh gestimmt. Lieselotte Sunder-Plasssmann erzählte ihnen die bewegte Baugeschichte des Hambacher Schlosses und erläuterte ihnen in der Dauerausstellung „Hinauf, hinauf zum Schloss!“ die zeitlose Botschaft des Hambacher Fes - tes. Die ursprünglich mittelalterliche Burg, die im Volksmund später Kästenburg, dann Maxburg genannt wurde, erfuhr in der Neuzeit einen schlossartigen Ausbau und gilt heute neben der Frankfurter Paulskirche als wichtigstes Symbol der deut - schen Demokratiebewegung. Vom 27.Mai bis 1.Juni 1832 demonstrierten hier rund 30.000 Menschen für die Einheit Deutschlands, für Bürgerrechte und Freiheit. Anlass war die Unzufriedenheit der Pfälzer über Repressionen der bayrischen Verwaltung. Diese hatte in den Jahren nach 1816 wichtige Errungen - schaften zurückgenommen, die dem Volk in der Zeit der Besatzung durch Frankreich gewährt worden waren. Da die Bayern eine strenge Zensur eingeführt und politische Kundgebungen verboten hatten, gaben die Organisatoren ihre Protestbewegung als Volksfest aus. Die Koblenzer Filmamateure, die ihre alljährlichen Clubausflüge in originellen Filmen zu dokumen - tieren pflegen, mussten auf ihrem Rundgang ein Verbot respektieren. Die verblichene Deutschlandflagge mit der Inschrift „Deutschlands Wiedergeburt“, die Johann Philipp Abrech am 27.Mai 1832 in der Burg am Osthang der Haardt geschwenkt hatte, durfte aus Gründen der Erhaltung weder fotografiert noch gefilmt werden. Im Schlossrestaurant testeten die Koblenzer die Pfälzer Küche. Die meisten von ihnen probierten mit Genuss den Pfälzer Saumagen, dessen Name häufig zu Verwir - rungen führt. Dabei dient der Magen nur als Hülle für Schweinebrät, Kartoffeln und frische Gewürze und wird gefüllt im Wasserbad gebrüht. Das Ziel am Nachmittag war das Deutsche Museum für Foto-, Film- und Fernseh - technik in Deidesheim, das auf einer Ausstellungsfläche von 400 Quadratmetern mit über 5.500 Exponaten eine der umfangreichsten Sammlungen aus den Bereichen der Foto - grafie, des Films und des Fernsehens von den Anfängen bis zur Gegenwart präsentiert. Dr. Wolfgang Immel, der das Museum im Jahre 1990 gegründet und damit ein Lebens - werk geschaffen hat, sowie Fotomeisterin Doris Dechert führten die Besucher durch eine Geräteschau, welche die großen technischen Leistungen von Erfindern, Ingenieuren und Unternehmen mit einer Aus - wahl repräsentativer Geräte chronologisch vor Augen führt und als Kulturerbe würdigt. Ein jeder entdeckte unter der Vielzahl der ausgestellten Kameras alte Schätze, mit denen er früher einmal fotografiert oder gefilmt hatte. Und Heiterkeit weckte die Drohne des Jahres 1908: eine Brieftaube mit Kamera. Mit einem Abendimbiss in der Hausgaststätte der Winzer - genossenschaft in Kallstadt klang das erlebnisreiche Unternehmen aus. Auf der Heimfahrt dankte Vorsitzender Dieter Borowski Horst Schilling für die Organisation des Ausfluges und dem Busfahrer Viktor für die vorbildlichen Leistungen am Steuer. Letzterer hatte die Engpässe in den Pfälzer Gassen mit Bra - vour gemeistert und war einer unaufmerksamen Autofahrerin auf der Autobahn blitzschnell ausgewichen. -hs-
- 30.September 2018 -
-"Sternenhimmel"- Unter diesem Motto stand das diesjährige Konzert des Musikvereins Löf, welches ein Team unseres Clubs im Mai im Rahmen der Reihe "Musik-Wein-Kultur Pur" aufgenommen hatte. (Siehe nächsten Bericht). Wie schon bei zwei vorangegangenen Konzerten kamen auch jetzt wieder bis zu 11 Kameras zum Einsatz und auch in diesem Jahr hatte Johannes Schattner den komplexen und sehr zeitaufwendigen Synchronschnitt des zweistündigen Films übernommen. Gestern Abend nun fand die Premiere vor einem gespannten Publikum im vollbesetzten Clubhaus statt. Die Teammitglieder konnten schon während der Vorführung anhand der Reaktionen der Zuschauer beobachten, dass der Film die Erwartungen mehr als erfüllt hatte. Der langanhaltende Schlussapplaus und die dringende Bitte, im nächsten Jahr wieder aktiv zu werden, bestätigte diese Eindrücke. -db-
Präsentation und Filmübergabe in Löf
02. November 2018
21. Dezember 2018
Schauspiel im Denkmal
- 22. Dezember 2018 -
01. Februar 2019
Das Jugend- und Bürgerzentrum (JuBüZ) auf der Koblenzer Karthause fei - erte im vergangenen Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Unter Beteiligung vieler Bürger, Vereine, Vertreter der Politik und anderer Gruppierungen feierte der Stadtteil dieses Jubiläum bei zahlreichen Gelegenheiten während des Sommers und bis in den Spätherbst und brachte damit die hohe Wert - schätzung zum Ausdruck, die diese Einrichtung inzwischen in der Öffentlichkeit genießt. Die schon länger bestehende Verbindung zwischen dem JuBüZ und einzelnen Clubmitgliedern ließ die Frage aufkommen, ob eine Videoaufzeichnung der wichtigsten Jubiläumsveranstaltungen möglich sei. Dieter Botter und Die - ter Borowski sagten gerne zu und so entstand im Laufe des Jahres eine filmische Zusammenfassung, die jetzt einem breiteren Publikum präsentiert wurde. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass weitere Gelegenheiten für eine Zusammenarbeit folgen werden.
Dokumentation der Würdigung: 10 Jahre JuBüZ
- 02. Februar 2019 -
Filmpremiere im Clubheim Tausche tollen Job gegen miese Scheidung
02. Februar 2019
In Anwesenheit aller mitwirkenden Schauspieler (und leider nur sehr weniger Clubmitglieder) fand jetzt die Premiere der Videoaufzeichnung statt, die Dieter Botter, Johannes Schattner und Dieter Borowski im Dezember auf Fort Konstantin im Rahmen der Reihe „Schauspiel im Denkmal“ besorgt hatten. Nach der fast zweistündigen Aufführung und ausführlicher fachlicher Diskussion betonten die Ensemblemitglieder, es sei für sie ein seltenes Ereignis, ihre eigene Arbeit aus dieser ungewohnten Perspektive zu erleben. Es kam daher der Wunsch auf, auch in diesem Jahr wieder ein Kamerateam zu Gast zu haben, wozu die anwesenden Clubmitglieder allerdings noch keine Zusage machten.
- 04. Februar 2019 -
Siehe auch: „Schauspiel im Denkmal“ Siehe auch: „Schauspiel im Denkmal“ Siehe auch  Filmübergabe Siehe auch  Filmübergabe
- 04. November 2018 -
„Es könnte uns gut gehen...“
05. Juni 2019
Unter diesem Titel führte das Stadteiltheater Karthause unter der Leitung von Michael Lüdecke an drei Abenden 14 szenische Impressionen vor einem interessierten Publikum auf. Auf drei im Halbkreis angeordneten Bühnen im großen Saal des JuBüZ traten die nach ihrem Lebensalter breit gespreizten Laiendarsteller in den einzelnen Szenen auf. Die drei Club - freunde Dieter Borowski, Dieter Botter und Johannes Schattner hatten Gelegenheit, mit 5 Kameras die Generalprobe aufzunehmen. Nach dem fertiggestellten Synchronschnitt fand jetzt die Premiere vor zahlreichen Mitgliedern des Theaterensembles statt, die eine für sie nicht alltägliche Präsentation ihres Schaffens mit anhaltendem Applaus bedachten. Die Fortsetzung bei einem Folgeprojekt im nächsten Jahr ist angedacht. -db-
- 06. Juni 2019 -